Alle „Alt“Jahre wieder

Unser Altjahrwoche-Ausflug ist schon bald traditionell. Auch dieses Jahr liessen wir es uns nicht nehmen am Sonntag, 30. Dezember 2018 nochmals auf Stallbesuch zu gehen. Zuerst trafen wir jedoch 2 WAS-Herden von Walter Bruhin (Wangs), die nicht etwa im Stall waren, sondern auf der Winterweide, was auch kein Problem darstellte, da ja überhaupt noch kein Schnee lag. Anschliessend begaben wir uns dann aber noch zu seinem Wohnhaus mit Stall, wo noch eine beachtliche Anzahl Auen eingestallt waren. Dort wurden wir vom Sohn Christian mit Frau zu einem feinen Apéro eingeladen.

Schon bald mussten wir jedoch aufbrechen um auch noch den Betrieb der Familie Reber (Vorderthal), die ihre BFS- und SBS-Schafe im Winter auch in Wangen haben, zu besichtigen. Diese waren jedoch nicht auf der Weide anzutreffen, sondern im gemütlichen Stall mit Auslauf. Wiederum durften wir einen Apéro geniessen und fragten uns dabei warum wir eigentlich ein Mittagessen bestellt haben.

Für dieses begaben wir uns nach Uznach ins Restaurant Frohe Aussicht, wo wie ein wunderbares Mittagessen serviert bekamen. Anschliessend liessen wir den Nachmittag bei gemütlichem zusammen sein ausklingen und begaben uns dann auch schon bald wieder auf den Heimweg.

Züchterhock bei unseren Neumitgliedern

Alle Jahre wieder, trafen wir uns am 2. Samstag im Dezember zu unserem traditionellen Züchterhock. Dieses Jahr wollten wir „hoch hinaus“ und besuchten unsere neuen Mitglieder, Nadia und Markus Hämmerli im Restaurant Hütten in Obstalden. Bei leichtem Schneetreiben trafen wir uns bei Ihrem Schafstall, in dem eine Herde Nolano Schafe hausen. Da wurde uns auch ein sehr feiner Apéro serviert und Markus stellte uns diese Schafrasse, die auch neu im Schweizerischen Herdebuch anerkannt ist vor. Das spezielle an diesen Tieren ist sicher, dass man sie nicht scheren muss sondern sie Ihre Wolle selber verlieren. Auch durften wir noch einen kurzen Blick in den Kuhstall werfen in welchem die Rasse Pinzgauer gezüchtet wird.

Anschliessend begaben wir uns ins Restaurant Hütten und wurden mit einem feinen Abendessen verwöhnt. Auch gab es wieder vieles zu erzählen und zu diskutieren, so dass es dann fast Mitternacht wurde bis die letzten sich auf den Heimweg machten.

Schön war es, drum möchte ich mich noch mal herzlich bei den Gastgebern bedanken.

 

Vereinsausflug ins Engadin

Schon um 5.00 Uhr starteten wir am Samstag, 18. August unseren Vereinsausflug ins Engadin. Mit zwei Bussen und einem PW fuhren wir bis Sils und schlossen uns dort der Alpwanderung, welche vom Bündner Schafzuchtverband organisiert wurde, an. Der grösste Teil der Mitglieder nahm dann auch den Weg zur Alp Flex unter die Füsse, während die anderen sich per Pferdekutsche und „Anhänger-Taxi“ chauffieren liessen. Nach gut zwei Stunden traffen dann auch alle bei der Alp Flex ein, gerade Richtig um in der Alpwirtschaft ein „Znüni“ zu geniessen. Auch konnte schon per Feldstecher beobachtet werden wie die Alpbestösser Ihre Herde zusammen trieben um kurze Zeit später die Tiere bei der Alpwirtschaft in einen Pferch zu treiben.

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Nach einem stärkenden Mittagessen machten sich dann auch schon die ersten wieder auf den Rückweg nach Sils, wie auch vorher per Fuss, per Taxi oder mit der Pferdekutsche. Auf alle Fälle kamen alle heil wieder in Sils an. So fuhren wir dann auch zusammen los nach St. Moritz, wo wie unsere Zimmer im Hotel Sonne bezogen. Nach kurzem „frisch“ machen durften wir ein feines Abendessen im Restaurant geniessen.

Am Sonntagmorgen nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir nach Muottas Muragl. Nach einer eindrücklichen Fahrt mit der Standseilbahn genossen wir die Aussicht über das Oberengadin. Auch hier teilten wir uns wieder in zwei Gruppen auf. Die einen begaben sich auf den Höhenweg nach Alp Lanquard in Pontresina. Während ein paar von uns wieder mit der Standseilbahn ins Tal fuhren. Aber auch die Wandergruppe war nicht immer zusammen, währen die einen sich eine Pause gönnten

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vertrieben sich die „Schnellen“ die Zeit mit Jassen

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oder diskutierten das geschehen am Schwägalpschwinget.

Nach einer kurzen Rast am Schafberg, kam noch das Endstück Richtung Alp Languard. Es war ein wunderbar schöner Tag, bis wir auf der Sesselbahn Richtung Pontresina sassen. Dann überraschte uns ein Gewitter und wir kamen alle nass bis sehr nass unten an.

Nicht desto trotz war das ein super schönes Wochenende mit vielen Gesprächen und Diskussionen. Auch möchte ich This Rhyner für die Organisation herzlich danken.

Ach ja, noch etwas, natürlich geht so ein Ausflug nicht ganz ohne Zwischenfälle über die Bühne: Zu sehen auf dem Bild ist wie der Busschlüssel aus einem Spaltenboden gefischt werden musste.

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10. Frühlingszwischenschau

Schon zum 10 mal trafen sich unsere Züchter in Haslen zu der Frühlingszwischenschau oder auch Lämmerschau genannt. Es wurden wieder vor allem Herbstlämmer und Widder von der Rasse WAS und auch ein paar Auen aufgeführt. Es waren auch ein paar Rassenvertreter der BFS und SBS auf dem Platz in der Remise von Johann und Marianne Schiesser zu sehen.

Als Abschluss der Beurteilung kam es dann auch zum Höhepunkt des Tages. Der Wahl der Prinzessin 2018. Der Experte hatte die Qual der Wahl zwischen allen Maximalpunktierten Lämmern das schönste auszuwählen. Dieses kam aus dem Stall von Hans Rhyner, Spicher, Elm. Herzliche Gratulation

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Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht fehlen und dafür sorgte einmal mehr Johann und Marianne Schiesser mit ihrem Team. So kam dann auch das gemütliche zusammen sitzen und fachsimpeln nicht zu kurz.

Herzlichen Dank.

Stallbesuche in der „Altjahrwoche“

Auch dieses Jahr trafen sich einige Mitglieder vom Verein, zum Jahresende zu einem Ausflug. Mit drei Autos fuhren wir im Glarnerland los, zum Schafbetrieb von Thomas Eugster im Zürioberland. Dort wurden wir mit Kaffee und Kuchen begrüsst und Thomas erzählte uns von seinem Betrieb mit eigener Metzgerei. Anschliessend führte er uns durch seinen Stall mit vorwiegend Schwarz-Braunen-Bergschafen, einigen Ziegen und zwei Pferden. Auch den Schlachtraum, in dem nach Bedarf 1x in der Woche von ihm die eigenen Tiere geschlachtet werden, durften wir begutachten.

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Dann war es jedoch schon an der Zeit auf zu brechen um in Illnau das Mittagessen einzunehmen, den um 14.00 Uhr hatten wir auch schon wieder mit Bruno Zähner abgemacht um seinen Milchschafbetrieb etwas näher kennen zu lernen. Dort begrüssten uns nicht nur die Milchschafe, sondern auch noch Herdenschutzhunde und auch Welpen von Herdenschutzhunden. Es war sehr interessant den Unterschied von einem Fleisch produzierenden Betrieb und einem Betrieb der auf die Milch Gewinnung setzt, vor allem aber auch einmal eine andere Dimension von Schafbetrieb kennen zu lernen.

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Ein etwas anderer Züchterhock

Wie schon vor ein paar Jahren, wagten wir uns auch dieses Jahr wieder auf das Glatteis. Nicht ganz alle, aber die meisten von unseren „Schäfelern“ probierten sich am Samstag, 9. Dezember 2017 mit Curling spielen. Zuerst ging es mal darum sich überhaupt fort zu bewegen und auch noch relativ locker dabei auszusehen, und dann begannen die ersten Übungen, wobei das Gleichgewicht immer eine sehr grosse Rolle spielte.

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In der zwischen Zeit fanden sich auch noch ein paar Zuschauer im Curlingstübli ein und sogar eine Jassrunde hatte sich gefunden

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So kam es dann auch schon bald zu einem richtigen Spiel mit drei Durchgängen. Es wurde auf zwei Bahnen gespielt, auf der Ersten Bahn gewannen Dani, Greth, Nina und Schäng mit 8 zu 0 gegen Luis, Michaela,  Fabia und Sven. Auf der zweiten Bahn waren die knappen Sieger Alexandra, Anna, Salvi und Fredi mit 3 zu 2 vor Emil, Noel, Reni und David. So waren dann alle froh als das wohl verdient Abendessen an der Reihe war. Wir durften im Curlingstübli ein feines Raclette geniessen und liessen den Abend mit vielen Diskussionen ausklingen.

Herbstviehschau 2017

Bei strahlend schönem Wetter, konnten wir die zweite Kantonale Herbstviehschau mit dem Grossvieh zusammen duchführen.

Rund zweihundert Schafe von den Rassen WAS, BFS, SBS, Texel und Dorper wurden aufgeführt und von den ausserkantonalen Experten beurteilt und rangiert. Wiederum durften wir auch zwischendurch im Ring, zur schau stellen und diese wurden von den Experten gekonnt kommentiert, so das auch die Zuschauer etwas mehr von unserer Arbeit und von unseren Tieren erfahren durften.

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Nach dem Mittagessen, kamen dann auch noch die Kollektionswettbewerbe und der Jungzüchterwettbewerb an die Reihe.

Bei den Jungzüchtern Gewann das Braunköpfige Fleischschaf von David Bernet, vor dem Jungtier von Anna Bernet und dem WAS von Emil Jud.

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Bei der Kollektion vom Weissen Alpenschaf gewann Fabia Reichenbach vor Mathias Rhyner-Elmer und Hans Rhyner.

Bei der Kollektion des Braunköpfigen Fleischschafes belegten die Gruppen von Jakob & Rosmarie Schumacher die ersten beiden Plätze

und bei der Kollektion der Texel- und SBSzüchter führten Oswald und Daniel Metz die  Rangliste an.

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Es war wiederum ein schöner Anlass und so freuen wir uns schon auf das nächste Jahr.

Der Glarner Schafzuchtverein lud zur Alpwanderung ein

20170723_105610Blick von der „Festwirtschaft“ zu den Schafen

 

Bei etwas ungewissem Wetter fanden doch an die 80 Personen, am Sonntag, 23. Juli 2017 den Weg nach Elm, um den Bus nach Obererbs zu nehmen. Unter der Führung unseres Präsidenten machten sich dann die St. Galler, Bündner und Lichtensteiner „Schäfelerkollegen“ auf, dem Höhenweg entlang Richtung Empächli. Bei leichter Bewölkung erreichte die Gruppe auf Hälfte des Weges die WAS-Schafherde von Hans Rhyner und Mathias Rhyner. Etwas unterhalb in einer anderen Weide konnten auch noch ein Teil der BFS Herde von Fredi Bernet begutachtet werden. Nach den Erläuterungen des Präsidenten über die Bewirtschaftung des Sömmerungsgebietes konnten sich die „Schäfeler“ mit Schafwürsten, Pouletwürsten, Alpkäse und Kuchen verpflegen. Obwohl der Nebel immer mehr auf zog und die Schafe schon lange nicht mehr zu sehen waren, wurde fleissig diskutiert und gefachsimpelt, bis sich dann langsam die ersten auf den Weg Richtung Empächli zur Gondelbahn machten. Auch nutzten noch einige die Gelegenheit um mit einem MountenCart ins Tal zu fahren.

Es war ein schöner Anlass den wir bei trockenem Wetter durchführen konnten.

 

20170723_105544Festwirtschaft

20170723_092507Kühlschrank

Glarner Erfolg an der BEA in Bern

Das ist der stolze Besitzer des Mister Texel 2017 an der BEA in Bern.

Alle drei Jahre wieder findet an der BEA in Bern eine Widder Eliteschau statt und auch alle drei Jahre sind Züchter vom Glarner Schafzuchtverein dabei. Dieses Jahr waren jedoch nur zwei Texelwidder in Bern, diese beiden dominierten jedoch ihre Kategorie. Wurde doch hinter dem Siegertier von Oswald und Daniel Metz, der Widder von der Familie Iglesias zweiter.

Am Misterausstich konnten jedoch nur die erstplatzierten von allen Kategorien teilnehmen, aber das reichte aus um den Mistertitel ins Glarnerland zu holen. Herzliche Gratulation

 

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Die Tiere werden den Experten vorgeführt.

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Auch die Wolle wird beurteilt.

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Dann werden sie eingereiht. Oswald Metz vor Noel Cassisi (Widder der Fam. Iglesias)

65. Hauptversammlung des Glarner Schafzuchtvereines

Schon wieder ist ein Jahr vergangen und auch die 65. Hauptversammlung des Glarner Schafzuchtvereines gehört der Vergangenheit an. Es war ein aktives Vereinsjahr, so waren doch unsere Züchter an mehreren Interkantonalen Schafausstellungen an zu treffen. Neben den Märkten an der Tier und Technik, in Uster, Cazis und Sargans, nahmen sie auch den Weg nach Langnau, Huttwil (Texelschau) und Deitingen unter die Räder. Mit mehr oder weniger Erfolg, doch kommt doch bekanntlich das Mitmachen vor dem Rang und doch darf unser Mitglied Jakob Schumacher den Mister Uster 2017 sein eigen nennen.

Auch führte wir, unter der Leitung von Jakob Schumacher, wiederum 8 Schlachtschafmärkte in Niederurnen durch. An denen mehr als 1800 Tiere vermarktet wurden und uns einen schönen Beitrag in die Kasse brachte. Da geht ein grosses Dankeschön an den Marktleiter und sein Team, sowie an die Eternit AG, die den Platz kostenlos zur Verfügung stellen.

Erfreulicherweise können wir auch drei Neueintritte in unserem Verein begrüssen. Mit dem weissen Alpenschaf ist Sven Bruhin zu uns gestossen und wird in Zukunft zusammen mit Michaela Rhyner diese züchten. Auch die Rasse Schwarz-braunes Bergschaf hat Unterstützung mit Margreth Reichenbach erhalten und die Texel-Züchter erhalten Konkurrenz von Noel Cassisi. So ist nun der aktuelle Bestand auf 27 Aktivmitglieder, 3 Jungzüchter und 4 Passivmitglieder angewachsen.

Zu guter Letzt stellte uns Marco Baltensweiler noch die neuen Herdenschutzbeauftragten für den Kanton Glarus vor. Ab sofort sind nun Gerd Loher und Lisbeth Luchsinger für alle Herdenschutzfragen zuständig.